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hinterachse

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christoph
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hinterachse

Beitragvon christoph » 18.11.2004, 14:24

hallo liebe 319er-gemeinde,
habe gestern abend mal die steckachsen gezogen um die hinteren bremsen zu machen ( nach 15 jahren stillstand hatten es sich schon die spinnen gemütlich gemacht ). dabei stellt sich mir folgende frage: muss ich die lager hinten nach der einigung mit neuem fett versorgen oder schmieren die sich durch frisch aufgefülltes differentialöl?
gruss aus der verregneten haupstadt
christoph

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319erUfi
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Beitragvon 319erUfi » 18.11.2004, 16:44

Die Lager müssen geschmiert werden, auf jede Seite gehören 240g Wälzlagerfett bei der Vorderachse genau so. Differntialöl nur kontrollieren und gegebenen Falls ergänzen.
Gruß Wolfram
goforgold

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christoph
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fettfreibratmitbratfettfett

Beitragvon christoph » 18.11.2004, 21:29

vielen dank ufi,
aber bevor ich das fett einfülle muss ich erstmal den vorwitzigen sicherungsring wiederfinden, der mir im zuge der bremzylinderüberholung in die ewigen jagdgründe der werkstatt entfleuchte ( pling! ).
ach, das restaurieren ist bisweilen voller pein!
gruss aus berlin,
christoph ( tiefgefroren )

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Compay
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hinterachse aus und einbauen

Beitragvon Compay » 29.11.2004, 14:29

ciao cristoph....

hier einige bilder von aus und einbauen hinterachse....ich habe das noch nicht selber gemacht aber nun schon die frage ob man die hinterachswelle und bremstrommelnabe auch ohne speciale abzievorrichting abziehen kann?

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Beitragvon Compay » 29.11.2004, 14:31

und dennnoch das letzte bild...die richtige folgorde ist 1,2,3,4.....euhmm ja

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christoph
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steckachse

Beitragvon christoph » 01.12.2004, 22:48

hallo rob,
vielen dank für die tolle arbeitsanleitung. so wird mir der zusammenbau doch sehr erleichtert!
also zu deiner frage: meine steckachsen kamen ganz leicht und ohne abzieher aus dem achsrohr. ehrlich gesagt verstehe ich deshalb den abzieher in der anleitung garnicht.
also nur mut, und nicht verzagen bei der bremsenreparatur. gruss aus berlin,
christoph

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Abziehvorrichtung

Beitragvon 319erUfi » 01.12.2004, 23:23

Ich kenne es auch nur so, dass die Antriebswellen völlig unproblematisch heraus zu ziehen sind. Die hat man schneller raus, als die Anleitung durchgelesen.
Die Abziehvorrichtung ist aber auch für die Trommeln gedacht, wenn ich es richtig verstanden habe und die sind teilweise wirklich schwer herunterzuziehen. Exzenter zurück stellen Handbremse gelöst (Gestänge locker) und die Hebel der Handbremswellen zurück klopfen, dann lassen sie sich spielend mit der Hand abnehmen. Sind aber die Alukörper der Bremsbacken so stark korrodiert, dass sich ein Belag gelöst hat, dann gibt es wirklich Probleme, trotz komplett zurück gestellter Backen hatte ich die Trommel erst nach einer halben Stunde ab und ob die noch korrekt rund war weiß ich nicht, war aber eh Kernschrott die Achse.
Bei der Montage unbedingt Papierdichtungen (319 356 02 79) verwenden, mit Dichtungskleber sind die Antriebswellen nicht vernünftig dicht zu bekommen. Nach kurzer Zeit wird das undicht.
Gruß Wolfram
goforgold


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